Netze strategischer Partner

Wenn sich für die Internationalisierung der Hochschulen vier Handlungsfelder als unverzichtbar erweisen, nämlich die Mobilitätsförderung von Studierenden und Hochschullehrern, die thematische Internationalisierung, der Export eigener Studienangebote und die Netzwerkbildung mit strategischen Partnern, dann sollte unter den auf das Schulwesen übertragenen Aktivitäten die Netzwerkbildung hoch rangieren. Nicht nur aus pädagogischer Sicht „ist die Senatsverwaltung natürlich eine strategische Partnerin für die Bildungsentwicklung“ (Kuper), sie sollte in den strategischen Fragen der sprachlichen Profilierung einzelner Schulen, der Gewinnung externer, internationaler Lehrkräfte, der Positionierung der Schulen in freier Trägerschaft als Umsetzer gesellschaftlicher Impulse mehr Verantwortung durch Investitionen in Schulausstattungen übernehmen. Die durch Zweigliedrigkeit erzielten Strukturgewinne des Berliner Schulwesens sollten „nicht mit Strukturverlusten bei der Lehrerbildung wieder verspielt werden“ (Kuper).

Die Internationalisierung der Berliner Universitäten ließe sich einbringen in konkrete Berliner Netze einmal zwischen den Schulen und dann insbesondere zwischen Schulen und Hochschulen, um Schülern konkrete Einstiegshilfen bei Studien- und Berufswahl zu bieten. „Gehen Sie in unsere Labore und begeistern Sie die jungen Leute dafür, was alles praktisch nur einen Kilometer vor ihrer Tür liegt“ (Gutheil), zum Beispiel die in der Welt führende Berliner Mathematik.

 Schul- und Hochschulportale wären aufzubauen. Auch zur Szene der start-ups ließen sich Netze knüpfen. Wenn Universitäten sich im internationalen Wettbewerb um Spitzen-Wissenschaftler und deren Familien bemühen, erhielten praktische, belastbare Netze zu Berliner Schulen strategisches Gewicht. Dasselbe gilt natürlich auch für Unternehmen.